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Weiterbildung für Ex-In NRW e.V.
Thema: Persönliches Budget und Ex-In
Referentin: Karin Roth
12. April 10h30-17h00
Seminarort: Münster
Veranstalterin: Gudrun Tönnes, LebensART, Rektoratsweg 40, 48159 MünsterTelefon: 0251 92452066
Nähere Informationen erhalten Sie bei LebensART www.lebensartmuenster.de


Psychische Probleme sind keine Krankheiten

SELBSTHILFETAG des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener NRW e.V.

Samstag, 07. September 2013

von 10.30 bis 16.45 Uhr

Im Ottilie-Schoenewald-Kolleg

Wittener Str. 61

7 Fußminuten vom Bochumer Hbf

Eintritt, Kaffee und Kuchen frei!

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie H I E R als pdf-Datei herunterladen.

Programm:

Moderation: Miriam Krücke

10.30 Begrüßung, Grußwort N.N., Organisatorisches

10.50 Vortrag und Diskussion mit Karin Roth (Dortmund): Psychische Probleme sind keine Krankheiten

11.50 Vorstellung der Arbeitsgruppen
12.10 Mitgliederversammlung Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW
13.00 Mittagspause (Mittagessen muss selbst organisiert werden)

14.00 – 15.30 Parallele Arbeitsgruppen:

1.) Karin Roth (Dortmund) – Psychische Probleme sind keine Krankheiten
2.) Sabine Wolfrum (Essen) – Gewaltfreie Kommunikation nach Marschall Rosenberg
3.) Sandra Errami (Bonn) - Blockierer, Punks, Mauerblümchen: Mein Inneres Team
4.) Matthias Seibt (Herne) – Selbstdefinition statt Arztgläubigkeit
5.) Attila Kovács (Iserlohn) - Dem Stress begegnen mit Zazen (stilles sitzen)
6.) Gudrun Tönnes (Münster) – Was ist EX-IN, wozu kann es gut sein
7.) angefragt: Michael Müller (Köln) - Kontinuität: Psychiatrie als politisches Machtinstrument

15.30 Kaffeetrinken
16.15 Rückmeldung aus den Workshops
16.40 Schlusswort und Verabschiedung


6.- 8. Mai 2011

Gründungskongreß des DDPP/Dachverband Deutschsprachiger PsychosenPsychotherapie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin
Campus Mitte
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Den Flyer zum Kongreß können Sie H I E R herunterladen.

Information, Flyer und Anmeldeformulare:
http://www.charite.de/psychiatrie/aktuelles.html


Persönliches Budget

Seminarnummer
S-201-0406-1384

Gebühr
158 € / 128 € (Verbundmitglieder)

Dozentin
Karin Roth

Veranstaltungsort
VIA Verbund gGmbH, Schönhauser Allee 175, 10119 Berlin

Anfahrt und weitere Infos finden Sie H I E R

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Möglichkeiten, die das Persönliche Budget für Klientinnen/Klienten der gemeindepsychiatrischen Versorgung mit sich bringt, und erörtern die Rahmenbedingungen, unter denen Mitarbeitende ihre KlientInnen im Rahmen des Persönlichen Budgets unterstützen können.

Konkret besprechen wir folgende Aspekte:

* Welche Chancen bringt das PB?
* Wie kann man Klientinnen/Klienten unterstützen?
* Welche Regelungen gibt es in anderen Bundesländern? In welchen Bereichen wird dort das PB bewilligt?
* Was können wir aus den Erfahrungen anderer Bundesländer lernen?
* Beispiele und Ideen, wie man das PB für Menschen mit Psychiatrieerfahrung nutzen kann.
* Wo sind Schwierigkeiten zu erwarten?
* Hilfen zur Durchsetzung bei Ablehnung.



Herzliche Einladung zur Themenreihe

Erziehung und Heilpädagogik
Psychologische Aufklärung und Beratung im Rahmen interkultureller Elternarbeit
Block I - III

Referentin: Dipl. Psych. Seyhan Dilsat

Veranstaltungzeiten:
Block I
5. April 2011
9:00 - 11:00 Uhr

Block II
9. Mai 2011
9:00 - 11:00 Uhr

Block III
9. Juni 2011
9:00 - 11:00 Uhr

Veranstaltungsort:
AWO- Begegnungsstätte Westerbauer
Enneperstr.81
58135 Hagen

Veranstalter: AWO Integrationsagentur - Migrationsdienste und AWO Begegnungsstätte Westerbauer

Die Veranstaltung findet in türkischer und deutscher Sprache statt.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Die Teilnahme ist kostenfrei.



16th World Congress of the World Association for Dynamic Psychiatry
XXIX. International Symposium of the German Academy of Psychoanalysis

The Interpersonal Dynamics of Identity
Research, Pathology and Treatment
March 21st - 25th 2011

Psychiatric Hospital of the Ludwig-Maximilians-Universität
Nussbaumstraße 7
80336 Munich

Workshop
Martin Urban et al.: "Identität aus der Sicht der Bindungstheorie und des Sozialkonstruktionismus",
"Identity in the perspective of Attachment theory and Social Constructionism"

The symposium focuses at two scientific issues who - as we mean - may give us special spotlights on the concept of identity, especially in its dependancy of interpersonal contact and communication.
The contributions of M. Urban and N.N. shall present the scientific frame of these issues, with reflections of the consequences for personality theory and psychotherapy. The third contributions by K. Roth represents some results from empirical studies, inspired by the theory of social constructionism and liguistical analyses as a scientific tool for the research of "self construction", given by persons who 'recovered' from their identity as chronical psychiatric patients.

1. Martin Urban: Attachment theoriy - new perspectives on personality development and identity constitution

Attachment theory revealed the dependancy of the infant's emotional growth from the character of its earliest interpersonal experiences. In the footsteps of John Bowlby, baby researchers as Daniel Stern pointed out the influence of the very early dialogue on the roots of the (only later clearly appearing) structure of personality and feelings of identity. This seems to be of great importance for the understanding of personality disorders and specially of identitity disturbances in some psychopathological states. Consequences for psychotherapy will be considered.


2. N.N.: Identity from the view-point of social constructionism.

3. Karin Roth: Ways of leaving enclosed areas - Results of a study on narrative self-conctructions of ex-users of psychiatry

Research on language and identity has experienced an unprecedented growth in the last fifteen years. Nevertheless the right to define one’s own problems in living continues to be denied to countless psychiatric patients who seek help from the mental health system.

My presentation focuses on results of a study on narrative self-constructions of ex-users of psychiatry. The empirical material contains 19 notebooks with handwritten autobiographical self-expressions of ex-users of psychiatry (time period of writing: 4 weeks/October 2007) on the subject “My personal story of my psychiatric experience. Forms of handling and - if so - alternatives beyond psychiatry”.

I used Conversation Analysis (written texts seen as “inner dialogues”) as method, it enables the reconstruction of the way how the relationships we take up through a) linguistically realized action and b) interactions with different facets of our social, cultural and ideological worlds contribute to “who we are”. The task was to reconstruct the processes of adscription and negotiation of identities as they are manifested within the writing-activity in which participants were engaged.


Das Programm und nähere Informationen unter: http://www.wadp-congress.de/


Inklusive „Leben“ mit dem Persönlichen Budget
Eine Veranstaltung des Kompetenzzentrums Persönliches Budget des Paritätischen

Wann: Dienstag, 7. Dezember 2010, 12:00 Uhr bis Mittwoch 8. Dezember 2010, 16:30 Uhr
Wo: Umweltforum, Auferstehungskirche, Pufendorfstr.11, 10249 Berlin

Inklusion. Selbstbestimmung. Teilhabe.
Das sind die gesellschaftlichen und behindertenpolitischen Ziele, denen sich die bundesdeutsche Politik verpflichtet hat. Seit 2001 fordert das SGB IX Selbstbestimmung und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 ist Inklusion ein bundesweit umzusetzendes Menschenrecht für Menschen mit Behinderungen. Was bedeutet dies für die weitere Umsetzung des Persönlichen Budgets? Perspektiven eröffnen. Beispielhaftes vorstellen. Zukunft gestalten.
Dazu lädt Sie das Kompetenzzentrum Persönliches Budget des Paritätischen nach drei Jahren Projektlaufzeit ein. Wir möchten mit Ihnen WEITER denken, unseren Blick für die Zukunft schärfen, Fragen stellen und Perspektiven eröffnen.

Veranstalter: Kompetenzzentrum Persönliches Budget des Paritätischen in Zusammenarbeit mit den
Landesverbänden des Paritätischen

Kontakt: Kompetenzzentrum Persönliches Budget des Paritätischen, Oranienburger Str. 13-14, 10178 Berlin, Tel.: 030 – 24 53 31 70, E-Mail: budget@paritaet.org, www.budget.paritaet.org

Workshop 2 (u.a. mit Karin Roth):
Beratung und Unterstützung zum Persönlichen Budget – vor Ort, niedrigschwellig, kontinuierlich, kompetent, parteiisch, pluralistisch? Beratungsstellenmodelle und Perspektiven der Budgetberatung.

Podiumsdiskussion: Neue Herausforderungen? – Inklusive „Leben“ mit dem Persönlichen Budget.
Joseph Schädle, Stellv. Vorstandsvorsitzender, Der Paritätische Gesamtverband
Gitta Lampersbach, Abteilungsleitung, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (angefragt)
Barbara Vieweg, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben ISL e. V., Jena
und weitere

Moderation: Alfred Eichhorn, rbb, info-radio
Dienstag, 30. November 2010
9:00- 11:00 Uhr

Einladung zur Themenreihe „Erziehung und Heilpädagogik“ - pychologische Aufklärung und Beratung mit der Psychologin Frau Seyhan Dilsat

Veranstaltungsort:
Kindertagesstätte im Stadtteilhaus Vorhalle
Vorhaller Str. 36
58089 Hagen in Westfalen

Die Integrationsagentur der AWO lädt gemeinsam mit dem AWO- Kindergarten Vorhalle im Rahmen der interkulturellen Elternarbeit ein zu einer Themenreihe zur „Erziehung und Heilpädagogik“ und zum Austausch von Erfahrungen in der Familie ein.


Selbstorganisierte Hilfen durch Persönliches Budget
28. Juli 2010, 19-21h
Veranstaltungsort: KISS Dortmund
Referentin: Karin Roth

Vortrag Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget
Referentin: Karin Roth

Wann:
14. Juli 2010, 13h

Wo:
AWO Unterbezirk Ennepe-Ruhr
Werkstattverbund
WfbM Elektrotechnik
Gewerbestr. 15
45549 Sprockhövel
Tel.: 02339 / 92984-22

Anmeldung und Kontakt:
Dipl.-Psych. Marion Weber
pd-elektrotechnik@awo-en.de


Tagung der Fachgruppe Klinische Psychologen in der Jugendhilfe
Sektion Klinische Psychologie des BDP
Samstag, den 19. Juni 2010, 13.oo bis 18.oo Uhr, Frankfurt/Main

"Frühkindliche Bindungsstörungen und ihre Auswirkungen in der Adoleszenz und dem Jugendlichenalter. Was heißt das für die psychologische Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe?"
Referent: Dipl.Psych. Martin Urban, Leiter der Fachgruppe "Klinische Psychologen in der Psychiatrie" in der Sektion Klinische Psychologie des BDP

Tagungsort:
Hotel Monopol, Frankfurt am Main
Mannheimer Straße 11-13

Orga und Anmeldung: info@bdp-klinische-psychologie.de
BDP Sektion Klinische Psychologie,
Geschäftsstelle 02624/ 94 277 40, Fax 02624/ 94 277 41



Dienstag, 8.Juni 2010, 9:30- 11:00 Uhr
Ev. Gemeinde Kückelhausen, Rolandstraße, Hagen

Die Integrationsagentur Hagen lädt gemeinsam mit "Elterndiplom Kückelhausen" im Rahmen der interkulturellen Elternarbeit zu einer Informationsveranstaltung in der Reihe „Gesundheit und Integration“ ein.

Referentin: Dipl.-Psychologin Seyhan Dilsat
Veranstaltungssprache: Türkisch

Thema: "Mein Kind ist jetzt groß, aber… wie kann ich ihm weiterhin eine gute Mutter/guter Vater sein?"



Dienstag, 8. Juni 2010, 15:00 Uhr – 16:30 Uhr
Düppelstr. 2, 58097 Hagen

Die Integrationsagentur lädt gemeinsam mit dem Verein Demokratisch Türkischer Bund e.V. in Hagen im Rahmen der interkulturellen Elternarbeit zu einer Informations-veranstaltung in der Reihe „Gesundheit und Integration“ ein.

Referentin: Dipl.-Psychologin Seyhan Dilsat
Veranstaltungssprache: Türkisch

Thema:
Wut

Was ist Wut?
Wie kann Wut verstanden werden?
Wut in Beziehung sehen.
Wie kann Wut umgewandelt werden? Umgang mit Wut.


27. Mai 2010
Akademie der Wissenschaften und der Literatur
Geschwister-Scholl-Straße 2
55131 Mainz

Regionalkonferenz für Rheinland-Pfalz
Das Persönliche Budget für Menschen mit seelischer Behinderung – Anforderungen und Umsetzung in Rheinland-Pfalz

Veranstaltung des Kompetenzzentrums Persönliches Budget des PARITÄTISCHEN
in Kooperation mit dem Paritätischen Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Menschen mit Behinderungen haben seit dem 1. Januar 2008 einen uneingeschränkten Rechtsanspruch auf ein trägerübergreifendes Persönliches Budget.
Nach den Regelungen im Sozialgesetzbuch SGB IX - »Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen« können Menschen mit Behinderungen mit gesetzlichen Hilfeansprüchen statt pauschalierter Sachleistungen ein individuell berechnetes Persönliches Budget bekommen. Mit diesem Geld werden sie in die Lage versetzt, die erforderlichen Hilfen selbst auszuwählen, deren Gestaltung mitzubestimmen und diese selbst zu bezahlen.
Mehr Selbstbestimmung und bessere Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft sollen über das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderungen erreicht werden.

Das Land Rheinland-Pfalz hat viele Schritte zur Umsetzung des Persönlichen Budgets erfolgreich unternommen. Für Menschen mit einer psychischen Erkrankung bzw. seelischen Behinderung stellen sich aber spezifische Fragen zum Persönlichen Budget auf Grund besonderer Bedarfe. Hier sind die Menschen mit Behinderungen, Leistungsträger und Leistungserbringer in Rheinland-Pfalz gefragt, Antworten und konkrete Angebote zu finden.
Auf der Regionalkonferenz werden die spezifischen Anforderungen an die Umsetzung des Persönlichen Budgets für Menschen mit einer psychischen Erkrankung bzw. seelischen Behinderung und der Stand der Umsetzung in Rheinland- Pfalz aufgezeigt.

Gemeinsam werden mögliche Entwicklungsperspektiven mit Menschen mit Behinderungen, Angehörigen, Leistungsträgern und Leistungserbringern diskutiert.


Programm

9:30 Uhr Stehkaffee

10:00 Uhr Begrüßung
Wolfgang Krause, Geschäftsführer, LV Rheinland-Pfalz/Saarland
Dr. Julia Kuschnereit, Referatsleiterin Psychiatrie im MASGFF, Rheinland-Pfalz

10:15 Uhr Das Persönliche Budget für Menschen mit psychischen Erkrankungen/seelischer Behinderung – Chancen und spezifische Anforderungen
Prof. Dr. Reinhard Peukert, FH Wiesbaden, Fachbereich Sozialwesen

10:45 Uhr Umsetzung und Durchsetzung des Persönlichen Budgets unter Berücksichtigung besonderer Bedarfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen/seelischer Behinderung – eine juristische Perspektive
Dr. Oliver Tolmein, Rechtsanwalt, Kanzlei Menschen und Rechte, Hamburg

11:30 Uhr Beratung und Unterstützung zum Persönlichen Budget – Phasen, Inhalte, Methoden, Finanzierung
Kerstin Diefenbach, Gesamtleitung, Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH, Mainz

12:00 Uhr Kaffeepause

12:15 Uhr Beratungspraxis zum Persönlichen Budget für Menschen mit psychischer Erkrankung/ seelischer Behinderung
Karin Roth, Yael Elya Institut, Selbstbestimmt Leben mit dem Persönlichen Budget, Peercounseling, Bochum

12:45 Uhr Neue Angebote mit dem Persönlichen Budget?
Ariane Brenssell, Lara e.V., Krisen- und Beratungszentrum für vergewaltigte und sexuell belästigte Frauen, Berlin

13:15 Uhr Mittagessen

14:15 Uhr Budgetnehmer/innen
Gaby Roth, Mainz

14:45 Uhr Bedarfsfeststellung und Teilhabeplanung in Rheinland-Pfalz für Menschen mit psychischer Erkrankung bzw. seelischer Behinderung
Inge Umhofer, R U B I N gemeinnützige GmbH, Kaiserslautern

15:15 Uhr Perspektiven und Entwicklungen in der Umsetzung des Persönlichen Budgets in Rheinland-Pfalz
NN

15:45 Uhr Podium
Die Umsetzung des Persönlichen Budget - Anforderungen an Rheinland-Pfalz
Frau Sauvageau, Vorstandsmitglied im Landesverband ApK Rheinland-Pfalz;
Frau Dr. Kuschnereit und Frau Nedoma, MASGFF, Rheinland-Pfalz; Herr Conrad, Landkreis Mainz-Bingen; Frau Kossack, Referentin, Paritätischer Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, Frau Haas, Psychiatriekoordinatorin Landkreis Alzey-Worms
Moderation: Martina Rikl

16:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Moderation: Juliane Meinhold, Kompetenzzentrum Persönliches Budget des PARITÄTISCHEN


Informationen zur Teilnahme

Bei Anfragen und Rückmeldungen wenden Sie sich bitte an:

Kompetenzzentrum
Persönliches Budget
des PARITÄTISCHEN
Oranienburger Straße 13-14
10178 Berlin
Tel.: 030/24533 170
E-Mail budget@paritaet.org
www.budget.paritaet.org



Narrative Matters 2010.
Exploring the Narrative Landscape: Issues, Investigations, and Interventions.
Fifth Biennial Interdisciplinary Conference on Narrative Research. Perspectives and Approaches Across the Humanities and Social Sciences

Veranstalter: Centre for Interdisciplinary Research on Narrative Fredericton, Kanada
Datum, Ort: 20.05.2010-22.05.2010, St. Thomas University, Kanada

In recent years, the influence of the narrative turn has been felt in diverse fields. In literature, psychology, education, journalism, health care, history, social work, theology, the arts, and many other areas, scholars and practitioners have been actively exploring the storied complexity of human experience. This conference considers the question of where the narrative turn has taken us, and where it is leading us from here: what challenges and possibilities can narrativists anticipate in their various disciplines, and what directions are their inquiries and activities taking?

Keynote Speakers

Kenneth Gergen, PhD, Senior Research Professor, Swarthmore College, USA
Mary Gergen, PhD, Professor Emerita, Pennsylvania State University, USA
Ruthellen Josselson, PhD, Fielding Graduate University, USA

Kontakt: Prof. Dr. William Randall
URL: http://w3.stu.ca/stu/sites/cirn/conference.aspx


Blockseminar: Statt Psychiatrie Block II
Seminarleitung: Karin Roth, Systemische Therapeutin/SG

Seminardaten:
24.-25. April 2010, 10-17h (Block II)

Statt Psychiatrie
Was kann ich tun, statt Psychiatrie? Welche neuen Räume kann ich mir erfinden? Wer kann mir dabei helfen?
Besonders ansprechen möchte ich mit diesem Blockseminar die BewohnerInnen, NutzerInnen, PatientInnen und Ex-Patienten psychiatrischer Einrichtungen, denn psychiatriebetroffenen Menschen fehlen in der Regel grundlegende Informationen über bestehende Selbsthilfemöglichkeiten und Alternativen zur psychiatrischen Versorgung, finanzierbar z.B. über das Persönliche Budget.

Die Inhalte:

Krisen im Kontext sehen: Wann war meine erste Berührung mit der Psychiatrie? Wie kam das genau?
Krisen als Chance sehen: Unterschiedliche Beschreibungen von und Umgangsweisen mit Krisen – und deren jeweilige Folgen.
Gemeinsames Nachdenken über das, was war: Die eigene Lebensgeschichte und Psychiatrie-Erfahrung aus heutiger Sicht.
Gemeinsames Nachdenken über das, was sein soll: Entwicklung konkreter und individueller Schritte zum Ausstieg aus der Drehtürpsychiatrie – Entwicklung hoffnungsvoller Zukunftswege!


5. - 9. März 2010
„… BeziehungsWeise Psychotherapie“
Freie Universität Berlin
26. Kongress für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Beratung
Freie Universität Berlin (DGVT-Kongress)

Symposium:
„Psychotherapie und helfende Beziehung statt Psychiatrisierung – alternative Wege bei schweren seelischen Krisen“ Organisation & Moderation: Peter Lehmann & Uta Wehde (FU Berlin) 6. oder 7. März 2010

Abstract Symposium Kurztext:
Symposium zur Arbeit mit Psychiatriebetroffenen in Richtung Empowerment und betroffenendefinierter Recovery. Von psychiatrisch-psychopharmakologischer Behandlung hin zu einer entpathologisierenden Sprache und der Rehistorisierung und Rekonstruktion dessen, was Psychiatrie üblicherweise als von der Lebensgeschichte abgekoppeltes, nicht verstehbares Symptom behandelt.

Abstract Symposium Langtext:
Psychotherapie wird einerseits als Ergänzung zu psychiatrischen Psychopharmaka angesehen oder in ihrer verhaltenstherapeutischen Variante „Psychoedukation“ gar als Sicherstellung von Compliance. Andererseits gelten wirksame psychotherapeutische Maßnahmen zur Konfliktaufdeckung und -verarbeitung unter dem persönlichkeitsverändernden Einfluss von Psychopharmaka als unwirksam oder zumindest erheblich behindert. Angesichts dringenden Handlungsbedarfs bei einer durchschnittlich um drei Jahrzehnte gesenkten Lebenserwartung unter langfristiger Neuroleptikaeinnahme wendet sich das Symposium an alle, die ein ernsthaftes Interesse an der Arbeit mit Psychiatriebetroffenen in Richtung Empowerment und (betroffenendefinierter) Recovery haben, sich für eine entpathologisierende Sprache einsetzen und für die Rehistori¬sierung und Rekonstruktion dessen, was Psychiatrie üblicherweise als von der Lebensgeschichte abgekoppeltes, nicht verstehbares Symptom behandelt. Alle, die sich mit der Überwindung der antitherapeutischen Wirkungen psychiatrischer Behandlung auseinandersetzen wollen, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Abstracts Einzelbeiträge

Wilma Boevink (Groningen & Utrecht):
Vom psychopathologischen Objekt zum Menschen mit Geschichte
Psychosen als eine Krankheit zu akzeptieren heißt, die Hände in den Schoss zu legen. Stattdessen kann es heilsam sein, die psychotischen Erfahrungen zu benennen, davon zu erzählen und ihre Bedeutung zu ergründen. Psychotherapeutische Unterstützung für 'Psychotiker' ist dringend notwendig.

Anna Emmanouelidou (Thessaloniki):
Psychotherapie als Haltung des Nicht-Wissens – Vom Dabeisein zur sozialen Veränderung. Die Erfahrung von Thessaloniki
Psychotherapie wird kritisiert als eine Methode, die das Soziale ausblendet, zur Individualisierung gesellschaftlicher Probleme führt, das Individuum als problematische Existenz „repariert“, fertige Lösungen liefert und dadurch zur Schwächung und Kontrolle der Menschen mit psychischen Schwierigkeiten beiträgt. Aus diesem Grund wird sie häufig abgelehnt und nicht einmal als Therapie der Wahl akzeptiert. In diesem Beitrag wird eine Möglichkeit dargestellt, als Psychotherapeut mit der Haltung des Nicht-Wissens neue Aspekte des Lebens der Betroffenen ans Licht zu bringen. Dabei werden Wege zur Problemlösung vom Betroffenen selbst gefunden. Therapeuten stellen lediglich Fragen und schlagen ggf. Wege zur Durchführung von Änderungen vor. Diese Haltung entspricht dem radikal konstruktivistischen systemischen Ansatz, sie basiert auf sozialer Solidarität und eröffnet ein Feld des sozialen Dialogs. Indem die Betroffenen als die ausschließlichen Experten für ihr eigenes Leben angesehen werden, werden sie in politische und andere Aspekte des psycho¬sozialen Umfelds einbezogen. Im Beitrag stelle ich die Praxis dieser Psychotherapie beim Aufbau von psychosozialen Initiativen in Thessaloniki dar (speziell das Observatorium zu Menschenrechten in der Psychiatrie).

Theodor Itten (St. Gallen & Hamburg):
Vom Geteilten Selbst zur Stimme der Erfahrung
Die Seele hat in sich eine Heilungskraft. In der Psychotherapie geht es primär darum, dieser Kraft einen unterstützenden heilenden Beziehungsraum zu geben, damit das geteilte Selbst wieder ganz werden kann. Geschichten aus meiner 30 jährigen Praxistätigkeit.

Karin Roth (Bochum & Hagen):
„Ich“, das Wunder des „DU“
Relationale Verstehenstraditionen gehören in der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor nicht zum Mainstream. Dabei bieten sie ein enormes Potenzial, gerade wenn darum geht, Psychiatriepati¬entInnen dabei zu unterstützen, langjährige Beziehungen zur Psychiatrie zu beenden. Anhand von Beispielen aus meinen therapeutischen Gesprächen mit chronisch psychiatrisierten Menschen möchte ich aufzeigen, wie Dialoge im Geiste eines Denkens in Beziehungen zur Entwicklung von Alternativen zur Psychiatrie beitragen können, zu Empowerment und zur Auflösung von Chronizität.

Martin Urban (Esslingen & St. Pons de Mauchiens):
Beziehungsorientierte Behandlung im Lichte der Bindungstheorie
Die Forderung nach einer „beziehungsorientierten Behandlung“ ist in der neueren psychiatrischen Literatur häufig zu lesen, in der Praxis jedoch selten realisiert. Ausgehend von der Bindungstheorie J. Bowlby’s (1907-1990) wird dargestellt, dass vertrauensvolle Beziehung das Wichtigste ist, was ein Mensch in Krisensituationen braucht. Ferner lässt sich ableiten, warum das Herstellen einer solchen Beziehung bei Menschen mit seelischen Störungen oft gerade zum Problem wird – „Bindungsstörungen“ sind hier fast die Regel und haben meist eine lange Vorgeschichte. Aus der Bindungstheorie lässt sich aber auch ableiten, wie diese Beziehungsstörungen überwunden werden können, und was dies von Seiten des Therapeuten und des gesamten Personals im psychiatrischen Hilfesystem erfordert. „Psychiatriereform“ ist aus dieser Sicht vor allem eine Frage der Einstellung bzw. der entsprechenden (Aus- und Fort-)Bildung des Personals.


20. Januar 2010, 10-15h
Weiterbildung zum Persönlichen Budget für MitarbeiterInnen der Wohn- und Pflegeberatung der Verbraucherzentralen NRW

Referentinnen: RA Esther Schmidt (Dortmund) und Karin Roth

Veranstaltungsort:
Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf
Mintropstraße 27
40215 Düsseldorf
Kontakt: Frau Annette Liedtke
Tel.: 0211/3809-150

Inhalte:
- Praxisbezug SGB IX - Wo tangiert das SGB die Arbeit der Pflege- und Wohnberaterinnen
- Begriffsklärung trägerübergreifendes, persönliches, integriertes Budget mit Fallbeispielen
- Querverweise auf andere SGBs, wichtige Paragraphen
- Wie können Ansprüche gegenüber Kostenträgern umgesetzt werden
- Wie gehen die Kostenträger mit dem SGB IX um
- Was beinhalten die Ausführungsbestimmungen der (Renten-)Versicherungsträger
- Wenn ein Verfahren läuft: welche Rangfolge der Leistungsträger gibt es
- Was tun, wenn ein Antrag nicht oder zu spät bearbeitet wird
- Was genau ist die Eingliederungshilfe
- Wie kollidieren Ansprüche mit dem SGB XII



3. Oktober 2009, 16h
Ausstellungseröffnung von Liesel und Johannes Metten
Atelier am Strom
Bacharach
Mit einer Lesung von Friedrich G. Paff & Karin Roth







Bilder von der Austellungseröffnung und Lesung










Ausstellungseröffnung "Im Raum der weißen Stille"
Kunst von Liesel Metten


Kunst von Liesel Metten


Ausstellungseröffnung "Im Raum der weißen Stille"
Kunst von Johannes Metten




18. September 2009
Weiterbildung Persönliches Budget für psychiatriebetroffene Menschen
Referentin: Karin Roth

Veranstalter:
Offene Herberge e.V.
Schlosserstraße 28a
70180 Stuttgart
Tel.+Fax: 0711 / 46 91 73 45
kontakt@offene-herberge.de
www.offene-herberge.de



4. – 6. September 2009
Ambulante Psychiatrie – Gelungen oder gescheitert?

Tagungsveranstalter: Evangelische Akademie Loccum & Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie

Die Stärkung der ambulanten Psychiatrie war erklärtes Ziel des sozialpsychiatrischen Reformprozesses in der BRD. Dieser führte u.a zur Einsetzung der Psychiatrieenquete-Kommission 1969/1970, die 1975 einen Bericht über die Lage der Psychiatrie vorlegte. Trotz teilweise erfolgreicher Projekte fällt der Rückblick heute ernüchternd aus. Diese Entwicklung zu bilanzieren, den Stand der ambulanten Psychiatrie darzustellen und die Akteure des Feldes für eine Perspektivdiskussion zusammenzubringen, ist Ziel der Tagung.

Vortrag
Karin Roth
Etwas anderes ist möglich. Alternativen zur Psychiatrie in der Praxis.

Weitere Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. phil. Gregor Terbuyken
Diplompsychologe
Arbeitsbereich Hochschule und Wissenschaftspolitik Evangelische Akademie Loccum
E-Mail: gregor.terbuyken@evlka.de
http://www.loccum.de/programm/prog.html#september




28.-29. August 2009
Informationstage Persönliches Budget

ReferentInnen:
Den Flyer können Sie sich H I E R herunterladen.

Veranstalter:
Soziale Projektorganisation Annaberg Buchholz e.V.

Kontakt und weitere Informationen:
Mandy Richter & Jörg Kaldenbach
Soziale Projektorganisation Annaberg-Buchholz e.V.
Hans-Hesse-Straße 57
09456 Annaberg-Buchholz (Erzgebirge)
Tel. 03733-673814
Fax 03733-673813
Mobil 01520-9793217
sozpro.annaberg@yahoo.de



Constructing Worlds - on language, learning and leadership
A Taos Institute conference in collaboration with MacMann Berg.
Copenhagen, August 20th-23rd, 2009

Workshop
Placing Alternatives Beyond Psychiatry Into Practice
Karin Roth (Bochum) & Martin Urban (France)
About the social construction of non-psychiatric alternatives in cases of acute emotional disturbances, violation, disruption and trauma. About putting conditions and environments of empowering shelter into place. About ways to generate hope – to create a Maison d’Espérance. About current approaches to self-help and about the creation of pathways to treatment that respect human rights – a challenging work for everyone involved, whether directly as a survivor, or as a family member, or as a progressive clinician. About our experiences with the work outside the mainstream and the delight of a WITH that generates the capacity for transformation. Selected thoughts on some years of therapeutic conversations with Michael, Barbara and Ben – the heaviness of the outspoken, the annihilation of the burden of the words in dialogue, the art of open doors with different keys, and liberating forward motion.

The conference was specifically designed to bring together professionals and students in:
Inspiring speakers

Kenneth Gergen, author of "the Saturated Self"
Theme: Relational Ethics

Christine Oliver from University of London and Carsten Hornstrup from MacMann Berg
Theme: Systemic Leadership – Developing Organisational Reflexivity

Malene Dinesen from NovaBerg and Thomas Johansen from MacMann Berg
Theme: Innovative Evaluation

Sheila McNamee, author of "Relational Responsibility"
Theme: Transformative Dialogue

Jane Watkins, author of "Appreciative Inquiry: Change at the Speed of Imagination"
Theme: Developments in Appreciative Inquiry

Reinhard Stelter from Coaching Psychology Unit, University of Copenhagen
Theme: Coaching Psychology in Narrative Perspective

Mary Gergen, author of "Toward a New Psychology of Gender"
Theme: Positive Aging

Harlene Anderson, author of "Collaborative Therapy"
Theme: The Power of Collaborative Process

Dan Wulf and Sally St. George from University of Calgary
Theme: Collaboration and Community

Weitere Informationen unter:

http://www.macmannberg.com/Constructing-Worlds.aspx
und
http://www.taosinstitute.net



25. Juni 2009, 19h, Heidelberg
Informationsveranstaltung zum Persönlichen Budget
Referentin: Karin Roth

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie H I E R herunterladen.


Informationsveranstaltung Trägerübergreifendes Persönliches Budget
Referentin: Karin Roth

Wann?
3. Juli 2009, 17h
4. Juli 2009, 9h30-11h

Veranstaltungsort: Gronau

Veranstalter: Aktiv 90 e.V. (Gronau) und InSel gGmbH (Integration und Selbständigkeit für psychosoziale Dienste im Kreis Borken)

Weitere Auskünfte erteilt Hartmut Kruber, Multiplikator für Persönliches Budget NRW und Mitarbeiter bei Aktiv 90 e.V.



"Fit fürs Persönliches Budget"
– ein Theaterstück des Theater Sycorax, ein integratives Theater unter professioneller künstlerischer Leitung für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung aus Münster. Danach Informationsveranstaltung mit Karin Roth, BPE-Projektleiterin "Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget" und Manfred Kerklau von Sycorax sowie Diskussion bzw. Erfahrungsaustausch zum Persönlichen Budget als Hilfeangebot für Menschen in psychischen Krisen.

Veranstaltungsdatum: Mittwoch, 3. Juni 2009, 15.30 (bis ca. 17.30) Uhr
Veranstaltungsort: Schlosskeller, Schlossplatz, 66119 Saarbrücken.
Schirmherrschaft: Ulf Huppert, Regionalverbandsdirektor

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie sich H I E R herunterladen!

Veranstalter:
Gesundheitsamt Regionalverband Saarbrücken
Tageszentrum des Arbeitskreises Betreutes Wohnen e.V.
Projekt "Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget" des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener e.V.
Unabhängige Psychiatrie-Erfahrene Saarbrücken
Saarbrücker Anlaufstelle für Selbstbestimmt Leben

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet statt mit der freundlichen
Unterstützung des Saarländischen Ministeriums für Justiz, Arbeit,
Gesundheit und Soziales, des AOK-Bundesverbands, der BARMER
Hauptverwaltung und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Weitere Informationen bei der Saarbrücker Anlaufstelle für Selbstbestimmt
Leben (ASL) unter asl-sb@gmx.de und Telefon 0681/62641

Organisation: Peter Weinmann
Saarbrücker Anlaufstelle für Selbstbestimmt Leben (ASL)
Försterstraße 36 66111 Saarbrücken
Internet: www.yael-elya.de
Tel.: 0681/62641
mobil: 0175/5309894
eMail: peterweinmann@gmx.de



Vortrag an der VHS Krefeld
29. Mai 2009, 20h00-21h30

Titel: Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget
Referentin: Karin Roth

Am 1. Juli 2008 ist das Wirklichkeit geworden, wofür Aktive aus der Politischen Selbsthilfe jahrelang gerungen haben: Behinderte, von Behinderung bedrohte und psychiatrie-erfahrene Menschen haben seit Januar 2008 einen Rechtsanspruch auf Persönliches Budget (§17 SGB IX) und damit auf selbstbestimmte Organisation und Gestaltung der benötigten Hilfen.
Der Vortrag informiert verständlich und anhand von Beispielen über die vielfältigen Möglichkeiten, die das Persönliche Budget bietet.

Wo?
Volkshochschule Krefeld/Neukirchen-Vluyn
von- der- Leyen- Platz 2
47798 Krefeld
Telefon: +49 2151 86-2655
Fax: +49 2151 86-2680
Internet: http://www.vhs.krefeld.de



Vortrag an der VHS Essen
14. Mai 2009, 19h

Titel: Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget
Referentin: Karin Roth

Am 1. Juli 2008 ist das Wirklichkeit geworden, wofür Aktive aus der Politischen Selbsthilfe jahrelang gerungen haben: Behinderte, von Behinderung bedrohte und psychiatrie-erfahrene Menschen haben seit Januar 2008 einen Rechtsanspruch auf Persönliches Budget (§17 SGB IX) und damit auf selbstbestimmte Organisation und Gestaltung der benötigten Hilfen.
Der Vortrag informiert verständlich und anhand von Beispielen über die vielfältigen Möglichkeiten, die das Persönliche Budget bietet.

Wo?
VHS Essen
Am Burgplatz 1
45127 Essen


Vortrag zum Persönlichen Budget
Referentin: Katrin Gabler

Wann: 06. Mai 2009 16.00 Uhr

Wo:
Stadthaus Wuppertal Elberfeld
Laurentiusstraße 7
42103 Wuppertal

Anmeldung unter:
Tel. 0202/38903-6310
Fax 0202/38903-3063
Mail: hospizdienste@caritas-wuppertal.de



Vortrag zum Persönlichen Budget auf der Elternbegegnungstagung 2009 http://www.intensivkinder.de/
Wann: 24. - 25. April 2009
Wo: in der BKK-Akademie in Rotenburg / Fulda
Referentin: Katrin Gabler



Vortrag an der VHS Schwerte
1. April 2009, 19-21h

Volkshochschule der Stadt Schwerte
Kultur- und Weiterbildungsbetrieb
Am Markt 11
58239 Schwerte

Titel: Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget
Referentin: Karin Roth



Vortrag an der VHS Dorsten
25. März 2009, 19-21h

Titel: Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget
Referentin: Karin Roth

VHS Dorsten
Im Werth 6
46282 Dorsten



Fortbildung
Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget
Referentin: Karin Roth

Veranstaltungsdatum: 20. März 2009, 11h00-17h00
Veranstaltungsort: DIAKONISCHES WERK POTSDAM E.V.
Gemeindepsychiatrische Kontakt- und Beratungsstelle
KONRAD WOLF ALLEE 37
14480 POTSDAM
Telefon: 03312709770
i-punkt@dwpotsdam.de

Psychiatrie-erfahrene Menschen haben seit Januar 2008 einen Rechtsanspruch auf Persönliches Budget (§17 SGB IX) und damit auf selbstbestimmte Organisation und Gestaltung der benötigten Hilfen. Ich möchte Sie in dieser Fortbildung dazu einladen, die vielfältigen Möglichkeiten kennenzulernen, die diese neue Leistungsform sowohl für (potenzielle) Budgetnehmer bietet, als auch für Psychiatrie-Erfahrene, die im Rahmen des Persönlichen Budgets als Krisenhelfer und Unterstützerinnen arbeiten möchten.

Inhalte:
• Grundidee und Ziele des PB;
• Leistungen, die in Form eines PB beantragt werden können;
• Antragstellung, Antragsverfahren, Hürden und positive Beispiele;
• Persönliche Assistenz und andere Formen der Unterstützung im Rahmen des PB.

Weitere Inhalte richten sich nach den Interessen der TeilnehmerInnen und werden während des Seminars gemeinsam mit ihnen vereinbart.



Hilfeplangespräche konstruktiv nutzen
Weiterbildung für Psychiatrie-Erfahrene und Nutzer/innen sozialpsychiatrischer Einrichtungen

Wann?
18.-19. März 2009, 9:00 –17:00

Wo?
Brücke Schleswig-Holstein gGmbH
Landesgeschäftsstelle
Muhliusstraße 94
24103 Kiel

Teilnehmer/innenzahl: max. 30

Referentinnen:
Karin Roth
Systemische Therapeutin/SG; von 1998 bis 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dortmund; 2005 gründete sie das YAEL ELYA INSTITUT; Projektleitung des Projektes „Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget“ in Trägerschaft des BPE e.V.

Dagmar Barteld-Paczkowski
Mitglied im geschäftsführenden Vorstand Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.,
Mitglied im Vorstand Landesverband psychiatrie-Erfahrener SH e.V., Pädagogisch-Psychologische Beraterin, ehemalige Besucherin einer Tagesstätte, inzwischen Kundenberaterin für Peer-Counseling und Empowerment in den Kreisen Steinburg und Pinnenberg bei BrückeSchleswig-Holstein.

Inhalte:
„Stop, Halt! Ich weiß doch selbst am besten, welche Hilfe ich brauche!“?
Jeder, der psychiatrie-erfahren ist, weiß, daß solche Aussagen sowohl in Hilfeplangesprächen als auch in anderen Zusammenhängen eher selten gemacht werden und daß sie – wenn sie gemacht werden – von dem Gegenüber längst nicht immer ernst genommen werden. Gerade Psychiatrie-Erfahrenen wird in Hilfeplangesprächen schnell die Fähigkeit abgesprochen, ein gutes und realistisches Gespür dafür zu haben, welche Unterstützung sie brauchen…
Nicht selten werden solche Erfahrungen dann zu „sich selbst erfüllenden Prophezeiungen“. Das Gefühl, fremdbestimmender Fachlichkeit hilflos gegenüberzustehen, kann so schnell zur Behinderung werden. Doch dies muß nicht so sein! Unsere Weiterbildung richtet sich an all diejenigen, die daran interessiert sind, zu lernen oder wieder zu lernen, sich gut selbst zu vertreten. Am Ende der beiden Tage sollen Sie sagen können: „Ja, ich weiß jetzt, wie ich Hilfeplangespräche konstruktiv für mich nutzen kann! Ich habe keine Angst mehr vor diesen Gesprächen, im Gegenteil, denn ich habe ein gutes Handwerkszeug erhalten!“

Arbeitsformen:
Vortrag, Praktische Übungen in Kleingruppen, Selbstreflexion in Kleingruppen und im Plenum.



Im Rahmen "Betroffene beraten Betroffene" fand am Samstag, den 7. März 2009, von 13h00-17h15 in Hamburg die Veranstaltung "Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget - Eine Informationsveranstaltung für Psychiatriebetroffene, Angehörige und Interessierte" statt.

Veranstalter waren:
- Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Hamburg in Kooperation mit dem
- Landesverband Angehöriger psychisch Kranker und
- KISS

Mit dem Theater Sycorax (Münster), das das Stück "Fit fürs Persönliche Budget" präsentierte und Karin Roth (Projekt Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener)

Veranstaltungsort:
Finkenau 19, Haus 16 - Festsaal - Cafe
"Oberalteneck"

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie H I E R herunterladen.



Im Rahmen des BOCHUMER TRIALOGS zeigten wir das Theaterstück
Fit fürs Persönliche Budget

Ein Stück des Theater Sycorax aus Münster

Wann?
27. Februar 2009, 18h

Veranstaltungsort:
Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg der Stadt Bochum
Hörsaal B (barrierefrei)
Wittener Straße 61, Bochum

Mein Leben mit dem Persönlichen Budget -
Wie geht das? Ist das möglich? Was muss ich dafür tun? Was verändert sich für mich? Kann ich das? Welche Chancen habe ich? Wer hilft mir dabei? - Viele Fragen, die sich dem potentiellen Budgetnehmer stellen. Theater Sycorax gibt eine unterhaltsame, griffige und informative Gebrauchsanweisung für alle, die mehr über die Möglichkeiten des persönlichen Budgets wissen wollen. Diese Gebrauchsanweisung umfasst einige kurzweilige Szenen mit einem humorvollen Blick auf die Situation der zukünftigen Budgetnehmer, einen Powerpointvortrag mit den wichtigsten Infos und ein Gespräch mit Budgetnehmern und Budgetnehmerinnen.

Das Sycorax-Projekt zum Persönlichen Budget wird vom BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) gefördert.



Ganztägiges Seminar zum Thema:
Die Umsetzung des Persönlichen Budgets in die Praxis
Freitag 20. Februar 2009, 9h00-22h00
Referentin: Karin Roth

Veranstalter: Landeverband Psychiatrie-Erfahrene Hessen e.V.
Veranstaltungsort: Lernhaus Schlopenhof in Hainau bei Nastätten im Rhein-Lahnkreis
Teilnahmegebühr 5 € pro Tag
Weitere Infos über: 06128-41251



Vortrag an der VHS Hamm
17. Februar 2009, 19-21h

Volkshochschule der Stadt Hamm
Hohe Str. 71, 59065 Hamm
www.vhs.hamm.de

Titel: Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget
Referentinnen: Katrin Gabler & Karin Roth



6.-7. Dezember 2008
Schulung für die PB-Multiplikatorinnen und -Multiplikatoren der einzelnen Bundesländer im Rahmen des Projekts "Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget" des BPE e.V.
Wo?
In Bochum in der Geschäftsstelle des BPE e.V., Wittenerstr. 87.

Wann?
6. Dezember: 15h00-20h00
7. Dezember: 9h00-16h00



24. Oktober 2008, 16-18h
Vortrag Selbstbestimmt Leben mit Persönlichem Budget
Referentin: Karin Roth

WO?
VHS Mülheim
Bergstrasse 1-3,
45479 Mülheim an der Ruhr



13. Juni 2008
Seminar in der Eifel zum Thema
"Selbstbestimmt Leben mit dem Persönlichen Budget"
Referentin: Karin Roth

Veranstalter: Psychiatrie Patinnen und Paten e.V.
Adalbertsteinweg 123
52070 Aachen

Telefon 0241 / 5150015
Fax 0241 / 9516960
email : ppev@gmx.de



7. Juni 2008
Jahrestagung des Kindernetzwerks e.V.
Potenziale und Perspektiven der (Eltern)-Selbsthilfe

WO?
Aschaffenburg
Martinushaus

Vortrag:
Persönliches Budget für behinderte Kinder
Referentinnen: Katrin Gabler und Karin Roth

Nähere Informationen zum Kindernetzwerk finden Sie
H I E R.



Lesung zur Luminale
am Samstag, 5. April 2008
in der Frackgalerie
Bacharach
Langstraße 36
um 15.00 Uhr

Feuerglut
-Gedichte und Prosa-

Texte von Friedrich G. Paff

gelesen von
Friedrich G. Paff und Karin Roth


„In deinen Augen
ist ein Feuer
das sich nicht löscht
in tausend Strömen nicht“


„Flammen zu zünden, nicht der Zerstörung,
sondern der Inspiration, des Geistes,
Feuer und Flamme einer Liebe,
die alles durchdringt und durchsteht und
im Ungewissen doch hofft.“



Nähere Informationen unter:
http://www.friedrich-g-paff.de/feuerglut.htm

http://light-building.messefrankfurt.com/frankfurt/de/fakten_luminale.html

Einen Nachklang zur Luminale mit Textauszügen und Bildern finden Sie unter
http://www.friedrich-g-paff.de/
Samstag, 15. März 2008 von 11.00 – 17.25 Uhr

SELBSTHILFETAG
des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener NRW e. V.

Thema: Wie uns die Psychiatrie abhängig macht !

Wo: Im Kirchenforum Querenburg in Bochum, Haltestelle Ruhr-Universität
Wie: Eintritt, Kaffee und Kuchen frei.

Info: Weglaufhaus-Initiative Ruhrgebiet, Tel.: 0234-640 5084.

Programm:
11.00 -11.20
Begrüßung, Grußwort MdB Ingrid Fischbach (CDU), Organisatorisches

11.20 -11.45
Vortrag Volkmar Aderhold, Greifswald: Neuroleptika und Abhängigkeit

11.45 -12.10
Diskussion zum Vortrag

12.10 -12.35
Vortrag Lothar Bücher, Solingen: Mein Weg aus der Abhängigkeit

12.35 -12.55
Diskussion zum Vortrag

12.55 -13.15
Vorstellung der Arbeitsgruppen

13.15 -14.45
Mittagspause

14.45 -16.15
Arbeitsgruppen:

Philipp Schellbach (Bochum) – Einführung ins Hatha-Yoga (braucht bequeme Kleidung!)
Doris Steenken (Osnabrück) – Wohnheime
Volkmar Aderhold – Neuroleptika und Abhängigkeit
Holger Steuck (Mülheim) – Behandlungsvereinbarung
Katrin Gabler & Karin Roth (Bochum) – Ich will Persönliches Budget! Wie setze ich´s durch?
Bärbel Lorenz (Köln) – Wie ich von der Psychiatrie unabhängig wurde
Matthias Seibt (Herne) – Wie psychisch Kranke hergestellt werden
16.15 -17.00
Kaffeetrinken

17.00 -17.15
Berichte aus den Arbeitsgruppen

17.15 -17.25
Schlussworte



Dienstag, 16. Oktober 2007
17h00-19h00, Hagen, Rathaus II (am Hbf.), Raum A 120
Berliner Platz 22
58095 Hagen

»Ich nehme mein Leben selbst in die Hand!«
Selbstbestimmt Leben durch »Persönliche Assistenz« und »Persönliches Budget«

Referentinnen:
Ingrid Nölle & Barbara Knorn
Beratungsstelle Persönliches Budget, Dortmund
Katrin Gabler
Studentin der Klinischen Psychologie, Ruhr-Universität Bochum; seit 2006 selbst Arbeitgeberin im Rahmen des persönlichen Budgets und zur Zeit Praktikantin im Yael Elya Institut
Karin Roth
Yael Elya Institut - Zentrum für dialogische Praxis und Empowerment, Bochum & Hagen

Moderation: Renate Siegler-Vieregge, Sozialdienst katholischer Frauen e.V.

Abstract
Ab Januar 2008 haben behinderte und psychiatrieerfahrene Menschen einen Rechtsanspruch auf Persönliches Budget und damit auf selbstbestimmte Organisation der benötigten Hilfen durch Persönliche Assistenz.
Persönliche Assistenz umfasst jede Form der persönlichen Hilfe, die behinderte und psychiatrieerfahrene Menschen in die Lage versetzt, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Persönliche Assistenz kann hohe fachliche Kenntnisse voraussetzen oder keine besonderen Qualifikationen erfordern. Persönliche Assistenz kann für einige wenige Stunden wöchentlich bis zu 24 Stunden täglich in Anspruch genommen werden.
Die AssistenznehmerInnen bestimmen als ArbeitgeberInnen, wer, wann, was und wie tut.

In der Veranstaltung wurden das Persönliche Budget und die Methode der Persönlichen Assistenz vorgestellt. Konkret ging es um Folgendes:
Eine Kooperationsveranstaltung der BetreuungsStelle der Stadt Hagen, dem BetreuungsVerein Caritas Verband Hagen e.V., dem BetreuungsVerein Sozialdienst Katholischer Frauen Hagen e.V. und dem Yael Elya Institut Hagen & Bochum.
24. September 2007, 15h00 - 16h30

VER-RÜCKTE GESCHICHTEN
Das Krisenhilfeangebot im Yael Elya Institut - Theorie und Praxis

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Landesverbands Psychiatrie-Erfahrener Saar e.V. - Selbsthilfe- und PatientInnenrechtsorganisation der (ehemaligen)
PsychiatriepatientInnen im Saarland

Referentin:
Karin Roth

Wo:
Tagesstätte Café Jonas
Domgalerie
Luisenstr. 2-14
66606 St. Wendel/Saar

Das Plakat zur Veranstaltung können Sie H I E R als PDF-Datei herunterladen.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Saar e.V.
Mainzerstraße 30, D-66111 Saarbrücken.
Tel/Fax: 0681/9067769
Bürozeiten: Mo: 10.00-12.00, Do: 16.00-17.00
http://www.weglaufhaus-saar.de
http://www.lvpesaar.de

Termine und Aktivitäten unter: http://www.weglaufhaus-saar.de/Download.html#termine
Weitere Veranstaltungshinweise unter: http://www.bpe-online.de/1/termine.htm


1. September 2007

SELBSTHILFETAG "Arbeit und andere Lebensinhalte" des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener NRW e. V.

"Das eigene Denken, Empfinden und Handeln im Kontext meiner Beziehungsnetze - Persönliche Selbstreflexion" (Arbeitsgruppe)
Leitung: Karin Roth

7. Juli 2007, 10h00 - 18h00, Eifel

Durch Dialoge verzaubert ?
– Gespräche jenseits von Eskalation, Angst oder Rückzug –
Fortbildung in Rohren/Monschau, Eifel
Veranstaltet von den Psychiatrie Patinnen und Paten e.V., Aachen
Referentin: Karin Roth, YAEL ELYA INSTITUT, Bochum

15. Juni 2007, 17h00-18h30
Vortrag in Witten

Empowerment in der Beratungsarbeit mit Migrantinnen und Migranten
- Sozialkonstruktionistische Zugänge zu multikulturellen Kontexten -

Referentinnen:
Seyhan Dilsat und Karin Roth

Veranstalterin: Internationales Netzwerk Witten

Veranstaltungsort:
Agentur für Integration - Compass
Hauptstraße 81
58452 Witten

23.-24. April 2007
Fortbildung in der Brücke Schleswig-Holstein gGmbH

Abenteuer Mitwirkung und Empowerment?
- Die Kraft verändernder Dialoge -
Referentin:
Karin Roth

Jeder von uns kennt das: Wir erleben manchmal – privat oder beruflich – Gespräche, die uns bezaubern, Gespräche, aus denen wir anders hinausgehen, als wir hineingegangen sind, Gespräche, die uns auf wundersame Weise zu verwandeln vermögen…

Und Folgendes mag einigen von Ihnen vermutlich auch nicht fremd erscheinen: Die Zusammenarbeit zwischen MitarbeiterInnen psychosozialer Einrichtungen, NutzerInnen dieser Einrichtungen und in der Selbsthilfe engagierten Psychiatrie-Erfahrenen wird oft als Herausforderung beschrieben. Unterschiedliche Sichtweisen scheinen geradezu aufeinander zu prallen, Konflikte entstehen. Nicht selten kommen Worte wie Bevormundung ins Spiel und immer wieder stellt sich auf allen Seiten das Gefühl ein, nicht verstanden worden zu sein…

Sind Mitwirkungsbestrebungen auf Seiten Psychiatrie-Erfahrener und Empowerment-Bestrebungen auf Seiten der MitarbeiterInnen psychosozialer Einrichtungen ein Abenteuer, das von allen Beteiligten eher als schwierige Herausforderung erlebt wird, die zudem selten von Erfolg gekrönt ist? Wenn ja, wie kann das verändert werden? Was macht Gespräche aus, die uns verzaubern? Was ist das Besondere daran? Und wie können wir solche Momente des Miteinander bewußt herbeiführen? Durch was für eine Haltung? Durch welche Art des Zuhörens, Miteinander Sprechens und Handelns?

Ich möchte Sie in diesem Seminar dazu einladen, ein Denken kennenzulernen, das sich jenseits von Schuldzuweisungen bewegt. Die Frage wie Prozesse von Mitwirkung und Empowerment erfolgreich gestaltet werden können, ist Inhalt des Seminars. Dabei wird es einerseits um die Vorstellung von Denkwegen gehen, die ein wertschätzendes Miteinander fördern und andererseits um die Implikationen dieser Ideen für unsere Arbeitsweisen. Möglichkeitseröffnende Formen des Miteinander-Sprechens und -Handelns werden vorgestellt.

Das Seminar bietet Ihnen zudem die Möglichkeit, Ihre konkreten Themen und Fragen einzubringen und die neuen Formen des Miteinander zu erproben.

Arbeitsformen:
Zielgruppe:
Alle, die an Mitwirkung und Empowerment interessiert sind und an möglichkeitseröffnender Zusammenarbeit…und alle, die einfach nur neugierig sind, etwas über ein Denken in Beziehungen zu erfahren und über wertschätzende Formen der Kooperation.

Seminarort:
Brücke Schleswig-Holstein gGmbH
Muhliusstraße 94
24103 Kiel
Ruf (04 31) 9 82 05-0
Fax (04 31) 9 82 05-25
www.bruecke-sh.de


9. September - Lesung in Bacharach

Im Rahmen der Ausstellung „Der Rabbi von Bacherach" las am 9.
September der in Bacharach geborene Schriftsteller Friedrich G.
Paff, wohnhaft in Marburg, um 16 Uhr im Atelier am Strom, Langstraße
26, Bacharach.

Thema:
Heinrich Heines „Rabbi" und Bacharach in
Gegenwart und Vergangenheit mit der Frage nach einer Zukunft im so
genannten „Weltkulturerbe"

Das Thema regte Paff zu einem neuen Buch über Bacharach an,
betitelt: „ Karpatische Stille". Literarische Auszüge aus diesem Manuskript wurden
gelesen, Kapitel wie „Ahnen und Asche", „Der Rabbi kehrt
zurück", „Madonna vor den Toren".

Paff setzte sich in seinem bereits 1983 erschienen Buch „Die Hexe
von Bacharach" mit der Geschichte der Juden und
der „Euthanasieopfer" in seiner Heimatstadt auseinander.

Paff nahm oft an internationalen Schriftstellertreffen teil,
besonders in Moskau und Vilnius.

Zum Jubiläumsjahr „650 Jahre Stadtrechte Bacharach" präsentiert Paff
auf seiner homepage
http://www.friedrich-g-paff.de ein Projekt mit dann
650 Bildern und Fotos zu seiner Heimatstadt.


650 Jahre Stadtrechte Bacharach

Bacharach
du Stadt des Zaubers und der Zauberin
du Stadt Brentanos und der Loreley
du Rabbistadt, du Ghettostadt
du fängst die Träume, ferne Blicke
in Netzen aus Lehm, Stein und Vergessen
und knüpfst in den Schiefer
die Wurzel der Rebe


650 Jahre Stadtrechte jetzt
wie schnell das dahinging
die Jahre, die Stadt und die Rechte


die Stadt sie lag hier immer ganz am Berg
sie ist nie ausgewandert oder weg
kein Platz um größer je zu werden


die alten Mauern sind ihr Maß
die Türme ihre Zinnen und ihr Ruhm
auch weggesprengt sind sie in Köpfen noch

650 Jahre wieviel vergessene Leben

ein Leben geht, ein Leben kommt
die Schatten wechseln in den Steinfassaden


650 Jahre so dahin, wer fragt
nach Mächten, Kriegen, Königen und Grafen
zerstückelt hat sich alles hier
nach eigner Art und blieb doch ganz
mitunter nicht, doch davon keine Rede
es klebt an diesen Mauern, an diesen Ritzen und Gebälk
noch der Geruch von alten Tagen, mal
war die Stadt ganz reich, mal war sie arm
ganz einsam konnte hier nie jemand leben
zu eng die Mauern und der Blick, das Ohr
des Nachbarn und der Krach der Straße
Pfalzgrafenwiege, Stauferstolz und-nest
Welfenhochzeit, Karl der Vierte
Bachusstein und Rieslingreben

im Schatten der Burg wuchs die Stadt, prägte Münzen
als sie Rechte bekam, war ihr Höhepunkt schon überschritten
die Brüder der Kaiser, die Reichsinsignien schon weg
Weinmärkte noch, Zöllner, Pfarrer, Humanisten
ein Heiligenprozeß nie zu Ende geführt

als alles daniederlag oder neu wieder anfing
je wie man es sieht code napoleon
wurde als Kleinod sie wieder entdeckt
Perle der Romantik würde der Tourismus heut säuseln
die alten Mauern erwachten im Auge Hugos
und Heinrich Heine schritt durch alle Engen
zur Flucht des Rabbi mit dem stillen Wilhelm
und der schönen Sarah
Brentano schuf hier seiner Zauberin der Loreley
Geburt und Herkunft, Heimatstätte

Grenzstadt immer, letzter Winkel Preußens
altes kurkölnisches Lehen
Pfalzgrafenzipfel und doch mitten am Rhein


die Stadt sie liegt am Fluß
der Strom der Zeit er reißt hinweg
die Menschen und die Jahre

die Stadt sie bleibt für dich und mich
geh durch die Tore, sie stehen offen alle

Mauern steinerne Urkunde alteingesessener Rechte
die Mauern sind ein Bund, ein Band, das
bindet uns und lädt zur Ankunft ein
und läßt uns frei entlang zu gehen
berghin talab was viele Menschenarme
hier an Schiefer trugen die Stadt zu krönen
mit Zinnen, Türmen, weitem Blick

650 Jahre vergiß die Mühe
und genieß den Augenblick

Andreas Thorn, 1.2.2005

4.-5. August 2006
Psychiatrie-Erfahrene erfinden sich ihre Räume selbst
Ein zweitägiges Seminar in Hagen zum Thema Selbsthilfe und Alternativen zur Psychiatrie
mit
Matthias Seibt
Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW

Cornelius Kunst
Atemwende – Kommission für positives Miteinander und Konfliktlösung
im Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.

Karin Roth
YAEL ELYA INSTITUT

Das Programm

CORNELIUS KUNST
Was heißt Selbsthilfe?
Was zeichnet sie aus? Grundlagen, Grundprinzipien, Grundhaltungen.

MATTHIAS SEIBT
Chemie für die Seele?
Psychopharmaka: Wirkungsweisen und Auswirkungen,
Risiken und Möglichkeiten des Absetzens.

KARIN ROTH
Selbstbestimmt Leben
Alternativen zur Psychiatrie

Die Gäste:
Matthias Seibt ist Jahrgang 59; 7 Jahre Konsum von Psychopharmaka nach Psychiatrieaufenthalt; seit 1991 in der Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener aktiv; seit 1994 Diplompsychologe; 1992-1998 im Geschäftsführenden Vorstand des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener e.V. (BPE); seit Juli 1999 mit Unterbrechungen Angestellter des BPE; Spezialgebiete u.a. Psychopharmaka und Ver-rücktheit steuern.

Cornelius Kunst ist Gründer und Koordinator der Kommission ATEMWENDE, die sich für positives Miteinander und Konfliktlösung im Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW einsetzt. Er ist 51 Jahre alt, Psychiatrie-Erfahrener seit 24 Jahren, seit ca. 7 Jahren aktiv in der Selbsthilfe, davon 6 Jahre auf Landesebene.

Organisatorisches
Veranstaltungsort:
v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel
Stiftungsbereich Vor Ort
Gemeindeorientierter Dienst
Hagen/Ennepe-Ruhr-Kreis
mittendrin
Martin-Luther-Straße 3
58095 Hagen

Samstag, 20.05.06, 19h

Lesung aus dem Yael Elya Institut im Rahmen der Linken Buchtage Berlin,
im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a (U-Bahn Mehringdamm).
19.00 Uhr, Raum A / SFE

Texte zu Fremdheit und Nähe
- Wissenschaft, Prosa und Lyrik -
Friedrich G. Paff & Karin Roth

Soziale Konstruktion – Ein Dialog
Zur Relationalität des Heiligen
Hadamar – Das Vermächtnis der Opfer an uns
Suche nach einem Du zwischen Utopie und Verstummung

9. Mai 2006
Vortrag im Rahmen der Fortbildung für BetreuerInnen
17-19 Uhr, Rathaus II, Raum A 120, Hagen
(Berliner Platz 22/ neben dem Hbf.)

Veranstalter:
BetreuungsStelle der Stadt Hagen
BetreuungsVerein CaritasVerband Hagen e.V.
BetreuungsVerein Sozialdienst Katholischer Frauen e.V.

Was tun, um Krisensituationen zu vermeiden und einen Ausstieg aus der Drehtürpsychiatrie zu erreichen?
Karin Roth

Seit den 80er Jahren gibt es weltweit eine Bewegung von Psychiatrie-Betroffenen, die sich konsequent für die Entwicklung und Etablierung von Alternativen zur Psychiatrie einsetzt.
Doch nicht nur Psychiatrie-Betroffene, sondern auch nicht-betroffene Professionelle haben Krisenhilfeansätze entwickelt, die zu einem Ausstieg aus der Drehtürpsychiatrie verhelfen.
Die Erfahrungen aus diesen Bewegungen zeigen:
Alternativen sind möglich! Was diese ausmacht, ist Thema meines Vortrags.

Konkret wird es um folgende Punkte gehen:
I.
Ver-rücktheit und außergewöhnliche Wahrnehmungen:
Vom individuumzentrierten Denken zum Denken in Beziehungen
II.
Basiswissen Psychopharmaka:
· Was sind Psychopharmaka?
· Wie wirken verschiedene ausgewählte Psychopharmaka?
· Wie lerne ich die individuelle Wirkung der Psychopharmaka auf mich selbst kennen?
· Psychopharmaka in der Krise
· Psychopharmaka zur Vorbeugung
· Reduzieren und Absetzen von Psychopharmaka
· Psychopharmaka selbständig dosieren lernen
III.
Krisensituationen vermeiden, Psychiatrieaufenthalte verhindern
· Erkennen, "wann es wieder losgeht"
· Was hilft mir, wenn ich in einer Krise bin? Was tut gut, was nicht?
· Nicht das Individuum, sondern die Beziehungssituation ist «die Patientin»


Förderung durch:
Logo Europäische Union Europäischer Sozialfonds

Logo LOS Lokales Kapital für soziale Zwecke

Logo Bundesministerium für Familie, SeniorInnen, Frauen und Jugend

JE SUIS CHARLIE

  letzte Aktualisierung:
  17.09.2017, Karin Roth